Gefährliches Modegetränk Bubble-Tea

Teetrinken ist bei Jugendlichen out. Bubble-Tea trinken ist in. Das “Kultgetränk” hat es nun von China über Australien und die USA auch nach Europa geschafft.
Die Zutatenliste klingt auf den ersten Blick noch recht gesund: grüner oder schwarzer Tee, Milch oder Jughurt und dann je nach Geschmack: Mango, Apfel, Lychee … es gibt unzählige Geschmacksvarianten. Dazu kommen dann die Bubbles, also die Perlen, die dem Getränk den Namen geben. Die kaugummiartigen Perlen zerplatzen beim Draufbeissen. Bubble-Tea ist ein so erfolgsversprechendes Getränk, dass sogar McDonad’s und McCafé das meist quietschbunte Modegetränk anbieten. Normalerweise wird Bubble-Tea kalt serviert, eine heisse Variante wird unter dem Namen Bubble-Coffee vertrieben.
Problematisch ist Bubble-Tea aber für die Gesundheit. Teilweise enthält Bubble-Tea doppelt soviel Zucker wie eine Cola oder anders ausgedrückt, sind im Bubble-Tea bis zu 30 Stück Zucker pro Becher! Somit kommen schnell 300-500 Kcal pro Becher zusammen.
Ernährungsexperten warnen deshalb vor dem Verzehr von Bubble-Tea. Ein Becher BubbleTea deckt bereits 1/3 des täglichen Kalorienbedarfs eines Kindes und die steigenden Zahlen an Diabeteserkrankungen werden durch Bubble-Tea vermutlich noch angeheizt.
Bei kleinen Kindern besteht ausserdem Erstickungsgefahr wegen den Kugeln. Die 5-8mm grossen Kugeln können über den Strohhalm aufgesaugt werden und die in Lunge gelangen. Erwachsenen fällt es schon oft schwer rechtzeitig zu kauen vor dem herunterschlucken und bei Kindern ist die Gefahr ungleich höher. Eine Lungenentzündung oder ein Lugenkollaps können die Folge sein.
Eine weitere Gefahr stammt von den Geschmacksaromen. Bubble-Tea enthält nie echte Früchte. Ob Mango, Lychee oder Erdbeere, der Geschmack kommt von künstlichen Aromen, die oft gefhärliche, synthetische Azofarbstoffe enthalten. Azofarbstoffe stehen im Verdacht Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen hervorzuzufen.

