Luxemburg: 40% der Kinder von bildungsfernen Schichten sind armutsgefährdet

Kinder von Eltern mit höhrerer Bildung haben weniger das Risiko in die Armut zu stürzen
Kinder von Eltern mit höhrerer Bildung haben weniger das Risiko in die Armut zu stürzen

Ein Viertel aller Kinder ist in den 27 Staaten der Europäischen Union von Armut bedroht. Armut und soziale Ausgrenzung hängen direkt vom sozialen Status der Eltern ab.

Diese Zahlen gehen aus einer neuen Statistik von Eurostat hervor. Das Statistische Amt der Europäischen Union spricht von Armut oder sozialer Ausgrenzung wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: monetäre Armut, erhebliche materielle Entbehrung oder niedrige Erwerbstätigkeit.

In Luxemburg sind 21,7% der Kinder von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Besser sieht es aus in Schweden, Dänemark und Finnland (16%) sowie in Slowenien (17%), den Niederlanden (18%) und in Österreich (19%). Besonders düster sieht es in Rumänien (49%) und Bulgarien (52%) aus.

Die Zahlen zeigen auch, dass die monetäre Armut im direkten Zusammenhang mit dem Bildungsgrad der Eltern steht. Fast die Hälfte (49,2%) der Kinder ist armutsgefährdet deren Eltern höchstens einen Sekundarabschluss haben. Wenn die Eltern einen höheren Bildungsstand haben, fällt die Gefahr auf rund 7%.

Auch hier ist Luxemburg nur Mittelmass. 40,5% der Kinder von sogenannten bildungsfernen Schichten haben ein grösseres Armutsrisiko. Am schlechtesten stehen wieder Rumänien (78%), die Tschechische Republik (76%) und die Slowakei (76%) da. Die besten Chancen haben Kinder in Dänemark (17%) und Finnland (24%).

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